Im Zuge der Sanierung des Gebäudes auf der Liegenschaft 615 in Urnäsch AR wurde eine Erdwärmesondenbohrung für Heizzwecke ausgeführt.

Da alle Liegenschaften im Talkessel südwestlich von Stechlenegg nicht über einen Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung verfügen, erfolgen die Hauswasserversorgungen über diverse private Quellen. Entsprechend wurden von den Eigentümern der benachbarten Liegenschaften Bedenken gegen die Erdwärmesondenbohrung geäussert.

Gemäss einer ersten Beurteilung des Untergrunds und der hydrogeologischen Verhältnisse basierend auf den im kantonalen GIS öffentlich zur Verfügung ge-stellten Daten und einer Geländekartierung wurde die Situation als unbedenklich eingestuft.

Trotzdem wurden mehrere Quellen während der Bohrarbeiten messtechnisch überwacht. Eine Beeinträchtigung hat sich, wie erwartet, nach dem erfolgreichen Abteufen der Bohrung nicht ergeben.

Unsere Leistungen

  • Geologische Kartierung
  • Stellungnahme zum Untergrund und den hydrogeologischen Verhältnissen
  • Geologische Begleitung der Erdwärmesondenbohrung
  • Beweissicherung an Quellen
  • Aufnahme der Bohrproben und Zusammenfassen der Ergebnisse in einem Abschlussbericht