Im Sommer 2016 wurde auf der St. Galler Seite der Haggenbrücke eine Kluft in der Felsböschung oberhalb des zweiten Brückenpfeilers festgestellt. Kurz darauf löste sich ein Felspaket von mehreren 100 m³ und stürzte in den Bereich oberhalb des Brückenpfeilers.

Aufgrund der akuten Gefährdung wurden wir beauftragt, verschiedene Massnahmen zum Schutz des Pfeilers vorzuschlagen.

Wegen des guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses und der naturnahen Bauweise entschied sich das Tiefbauamt der Stadt St. Gallen für einen mit Holzkästen bewehrten Schutzdamm. Das Holz wurde dabei direkt aus der nächsten Umgebung gewonnen. Zur Schüttung des Damms konnte das Hangschuttmaterial am Fuss der betroffenen Felsböschung verwendet werden. Um die Gefahr von weiteren Felsausbrüchen während der Bauarbeiten frühzeitig zu erkennen, wurde die Felsböschung während der Bauzeit mittels Verschiebungsmelder, verbunden mit einem Alarmsystem, überwacht.

Unsere Leistungen

  • Gefährdungsabklärung mittels Seilbefahrung inkl. Einrichten von Messstellen
  • Massnahmenvorschläge und –empfehlungen
  • Projektierung und Bauleitung
  • Erarbeiten Schutzkonzept und Installation Überwachungssystem
  • Abschlussdokumentation